Durch die Dehnpositionen und die Druckmassagen vertieft sich die Atmung. Nach ayurvedischer Lehre fließt das Prana, die Lebensenergie über die Atmung in den Körper. Daher wird bei vertiefter Atmung die Lebensenergie vermehrt zugeführt. Eine tiefe Atmung versorgt besser mit Sauerstoff, sorgt für Entspannung und fördert die Regeneration. Die Druckpunktmassagen verbessern die Durchblutung und die Dehnübungen entspannen die Muskulatur. Die Yogahaltungen wirken sich positiv auf die Körperhaltung aus und stimulieren Organe, Muskeln und Knochen. Durch die vielfältigen Drehbewegungen wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessert. Die Gelenke werden zur Produktion von mehr Synovialflüssigkeit angeregt und lassen sich wieder schmerzloser und besser bewegen. Die Lymphe kann besser fließen. Der Parasympatikus wird in der Tiefenentspannung angeregt und sorgt für einen aktiveren Stoffwechsel und eine bessere Durchblutung der inneren Organe.
Die Thai-Massage kann individuell für jeden Kunden angepasst werden und ist dadurch für jüngere und ältere Menschen geeignet. Sie ist hilfreich bei allgemeinen Bewegungseinschränkungen oder Fehlhaltungen, muskulären Verspannungen oder kann unterstützend bei Erkrankungen des Bewegungsapparates sein. Da sie zur Entspannung beiträgt, kann sie durch Stress hervorgerufene Symptome wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Tinnitus, Nervosität und Schlafstörungen lindern oder sogar beseitigen. Sie hilft bei Schwindel, der durch Muskelverspannungen hervorgerufen wird und verschiedenen Steifigkeiten, Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Bei akuten Erkrankungen oder auch während einer Schwangerschaft dürfen keine Thai-Massagen durchgeführt werden.